Unser Engagement - Der Mensch

Sozialpädagogik

Das Fach setzt sich aus drei Fachrichtungen zusammen: dem hauswirtschaftlichen, dem sozialkundlichen und dem künstlerischen Teil.

Die Bezeichnung des Faches „Sozialpädagogik“ legt die Vermutung nahe, dass damit spezielle Qualifikationen für soziale Berufe erworben werden. Dies ist jedoch nicht der Fall, sondern es dient dazu den Schülern gestalterische, produktive Fähigkeiten zu vermitteln.

Außerdem sollen sie Kenntnisse und Erkenntnisse über unsere sozialstaatlich orientierte Gesellschaftsordnung erhalten. Der Unterricht in Sozialpädagogik zielt auf verantwortliches Handeln in der natürlichen Umwelt, in Familie und Gesellschaft sowie auf die Bereitschaft zu sozialem Engagement (Lehrplan Sozialpädagogik, Rheinland-Pfalz).

Das Fach wird häufig von SchülerInnen gewählt, die keine besonderen Begabungsschwerpunkte aufweisen, da hierbei ganz unterschiedliche Talente angesprochen werden. Im haushaltlichen Bereich geht es z.B. um das Thema Ernährung, wobei die erworbenen Kenntnisse auch praktisch ausprobiert werden.

Im Fachbereich Bildende Kunst behandelt man z.B. das Thema „Wohnen“. Die SchülerInnen sind gehalten, den Grundriss einer selbst entworfenen Wohnung aufzuzeichnen oder eine Wohnung mit Einrichtung zu erstellen. 

Der sozialkundliche Bereich ist eigentlich der theoretischste, aber auch hier wird die direkte Umwelt der Jugendlichen angesprochen, z.B. im Thema „Familie“ oder „Gruppe“.

Obwohl das Wahlpflichtfach Sozialpädagogik nicht geschlechtsspezifisch unterrichtet wird, kann man feststellen, dass hauptsächlich Mädchen dieses Fach wählen, was ein wenig schade ist. Legt es doch die Vermutung nahe, dass auch in unserer heutigen Zeit immer noch in erster Linie Frauen an Themen wie „Erziehung“ oder „Gemeinwesen und Wohnen“ interessiert sind. Da die Gruppen zwischen 15-20 SchülerInnen liegen, kann der Kontakt zwischen Lehrer und SchülerInnen besser aufgebaut werden.

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