Unser Engagement - Der Mensch

Geschichte unserer Schule

Von der Mittelschule über die Mädchenrealschule
zur Privaten Realschule St. Katharina.

Mittelschule

1951

Am 21. März erhielt Frau Generalpriorin Mutter Fabiola Quack eine vorläufige Genehmigung zur Eröffnung einer dreiklassigen Mittelschule in Landstuhl (nach langwierigen Verhandlungen mit dem Ministerium für Unterricht und Kultus und mit dem Regierungspräsidenten der Pfalz).

Am 5. April begann Schw. M. Hermenegild Keller den Aufbau der Schule mit 31 Schülerinnen unter äußerst primitiven Voraussetzungen.

Am 28. Juli schließlich erfolgte die endgültige Genehmigung der Mittelschule und am 6. September die staatliche Anerkennung.

Die Mittelschule baute auf dem 7. Schuljahr der Volksschule auf und arbeitete nach dem Lehrplan der bayerischen Mittelschulen von 1950.

Durch die Vermittlung von Allgemeinbildung legte die Mittelschule die Grundlage für den Übertritt zur Frauenfachschule und alle weiterführenden Fachschulen, zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen, Kinderkrankenschwestern und andere Berufe in sozialen Bereichen.

Mit der Allgemeinbildung war in der Mittelschule auch eine kaufmännische Berufsausbildung verbunden. So galten neben den üblichen Fächern auch Kaufmännisches Rechnen, Buchführung, Kurzschrift und Maschinenschreiben als Hauptfächer.

Nach Abschluss der Mittelschule war ein Wechsel der Schülerinnen zum Aufbaugymnasium möglich, wo sie das Abitur erlangen konnten.

 
1952

Der Neubau für die dreiklassige Mittelschule St. Katharina wurde durch H.H. Bischof Dr. Josef Wendel eingeweiht.

Das Gebäude bestand aus nur drei Klassenräumen, Physiksaal und einem Mehrzweckraum, der als Handarbeitssaal, Musiksaal und Turnsaal diente.

 
1954

Die ersten Schülerinnen erhielten das Zeugnis der Mittleren Reife.

 
1958

Erste bauliche Erweiterung: Im Park wurde eine ehemalige Soldatenbaracke auf einem gemauerten Sockel aufgesetzt und als Turnhalle eingerichtet.

 
1960

Nach Erkrankung der Leiterin der Schule, Schw. M. Hermenegild Keller, übernahm Schw. M. Barbara Spatz kommissarisch die Schulleitung.

 
1961

Am 25. April wurde Schw. M. Barbara Spatz durch die Bezirksregierung mit der Leitung der Schule beauftragt.

 

Am 21. September fand die Verleihung der Eigenschaft einer staatlich anerkannten Ersatzschule im Rahmen der Durchführung des Privatschulgesetzes statt.

 
1965

Am 13. Juli fand eine Überprüfung der Schule durch das Kultusministerium statt und die weitere Genehmigung aufgrund des Leistungsstandes der Schülerinnen wurde erteilt.

 
1967

Ein zahlenmäßiger Höchststand der Mittelschule war mit insgesamt 108 Schülerinnen erreicht.

Es begann der Abbau der Mittelschule.

 
1969

Die letzten 37 Schülerinnen der Mittelschule wurden entlassen.

Somit bestand seit 11. Juli 1969 die Mittelschule St. Katharina nicht mehr.

   
Werdegang der Realschule

1962

Am 30. November erteilte das Ministerium die Genehmigung zur Eröffnung einer sechstklassigen Realschule

 
1963

Ab 1. April lautete die amtliche Bezeichnung der Schule:

Private, sechstklassige Mädchenrealschule (Mittelschule) im Aufbau St. Katharina der Armen Schulschwestern in Landstuhl

 
23. April: Der feierliche Eröffnungs-Gottesdienst zum Beginn der sechstklassigen Mädchenrealschule St. Katharina fand in der Heilig-Geist-Kirche statt..

Schw. M. Hildegundis Köller führte die 1. Realschulklasse, bestehend aus 33 Schülerinnen. Die Klasse fand Aufnahme im Mehrzweckraum der parallel bestehenden Mittelschule.

 
1964

Mit Beginn des neuen Schuljahres konnte die 2. Realschulklasse notdürftig im Hof in einer Baracke untergebracht werden.

Es erfolgte die Erteilung der Baugenehmigung zum Bau eines Schulhauses.

 
1965

Ein zweiter Notschulsaal musste neben der ersten Baracke im Hof aufgestellt werden.

Am 12. November war Richtfest am Neubau der Schule

 
1966

2. April: Vier Klassen zogen in notdürftig fertiggestellte Schulsäle des Neubaus.

4. Oktober: Der Neubau der Realschule wurde feierlich eingeweiht.

Eigenartige Fügung?!

Eine Dominikanerinnen-Schule wurde am Franziskusfest eingeweiht

Mit der kirchlichen Weihe durch H. Herrn Bischof Dr. Markus Emanuel und der Schlüsselübergabe durch den Architekten Herrn Erhard Leidner konnte der Realschul-Neubau offiziell in Betrieb genommen werden.

Das Gebäude umfasste acht Schulsäle, außerdem als Fachräume Physiksaal und Biologiesaal mit Vorbereitungsräumen, Zeichensaal, Handarbeitssaal, Schulküche mit Speiseraum, Schreibmaschinenzimmer und Musikzimmer, weiterhin Schülerbücherei, Archiv und Lehrerzimmer sowie Aula, Elternsprechzimmer und zwei Verwaltungsräume.

 
1967

Durch die neuen räumlichen Möglichkeiten konnten zwei Parallelklassen aufgenommen werden. Somit begann der zweizügige Aufbau der Realschule.

 
1968

12. Juli: Die erste Realschulklasse mit 26 Schülerinnen wurde entlassen.

 
1969

Durch die erneut bestehende Raumnot musste im Dachgeschoss des Neubaus eine Wand herausgetrennt werden. Die als Schülerbücherei und Archiv benutzten Räume wurden in einen zusätzlichen Schulsaal umgewandelt.

An der Außenwand der Schule entstand eine kunstvolle Mosaikdarstellung der Schulpatronin St. Katharina, entworfen und gefertigt durch die damalige Kunsterzieherin Schw. M. Burghildis Roth.

Am 13. Juni fand die konstituierende Sitzung zur Gründung des Förderkreises - auf Anregung des Vorsitzenden des Elternbeirates Herrn Oberstudienrat Paul Milz statt.

 
1970

Ein weiterer Schulsaal wurde geschaffen durch die gleichzeitige Nutzung des Schreibmaschinenzimmers als Klassenraum.

 
1971

Die Aula im Kellergeschoss wurde durch eine schalldichte Schiebewand und zusätzliche Lichtquellen in zwei Schulsäle umgewandelt.

 
1972

Die Mädchenrealschule war mit zwölf Klassen und mit einer Schülerzahl von 369 Schülerinnen zweizügig ausgebaut.

 
1973

Am 7. Dezember wurde die neue Turnhalle durch H. Bischof Prof. Dr. Friedrich Wetter eingeweiht.

 
1975

Erstmals wurden neue Schülerinnen aufgenommen aufgrund der Anerkennung und Unterzeichnung des neuen Schulvertrages durch die Eltern, die Schülerin und die Schulleitung.

 
1984

Der Erweiterungsbau im zweiten Obergeschoss wurde feierlich durch H. Bischof  Dr. A. Schlembach eingeweiht.

 
1985

Die ersten Jungen werden aufgenommen.

 
1987

Die ersten Realschulanwärter/-innen wurden ausgebildet.

 
1992

Das Computerlabor im ehemaligen Internat St. Katharina wurde feierlich eingeweiht und in Betrieb genommen.

 
1997

Die Schule erhielt durch den Einbau neuer Fenster ein „neues Gesicht“

 
1999

Der Förderverein wurde "eingetragener Verein" (e.V.)

 
2000

Unsere Schule geht ans Netz.


2003

Karl Ackermann löst Norbert Krämer als Direktor der Schule ab.


2004

Einrichtung eines Computerraumes


2007

Einrichtung eines weiteren Computerraumes


2007-2009

Modernisierung der naturwissenschaftlichen Räume


2010

Modernisierung und Umgestaltung des Schulhofes



2010/2011

Installation von mehrern interaktiven Tafeln (Smartboards) in diversen Räumen


2011

Festwoche zu unserem 60-jährigen Bestehen:
- Projekttage mit vielfältigen Themen
- Vortrag des bekannten Kinder- und Jugendpsychiaters Dr. med Michael  Winterhoff in der Festhalle
- großes Schulfest

<November 2017>
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